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Corel Draw

Corel Entwickler besuchen Agentur Albrecht

Die Graphic Suite 13 soll dem kanadischen Softwarehaus Glück bringen

Wie arbeiten europäische Designer? Welche Probleme haben sie mit ihrem Handwerkszeug, sprich mit der Software? Diese Frage stellte sich der Konzern Corel Corporation mit Sitz in Ottawa und schickte kurzerhand zwei Entwickler über den Atlantik.

In der „Agentur Albrecht für Unternehmensdarstellung“ (Bochum) durchforsteten sie zahlreiche Magazine, Prospekte, Kataloge und Flyer und ließen sich ausgiebig alle Arbeitsschritte, die zur Erstellung solcher Produkte notwendig sind, vom Urherber selbst erklären. Beeindruckt waren sie von der hohen technischen und gestalterischen Qualität der Agenturarbeiten.

Da das Spektrum der Agentur Albrecht vom Print- bis zum Web-Design und von „aufgeräumten“ Business-to-Business-Layouts bishin zu bildlastigen Konsumprospekten reicht, konnten die Program Manager eine Flut von Informationen sammeln. Für Ulrich Albrecht bot sich die Chance, auf lang vermisste und fehlerhaft arbeitende Funktionen hinzuweisen.

„Die Effizienz, mit der ich Layouts entwickeln und Fotos bearbeiten kann, ist für mich entscheidend bei der Software-Wahl“, so Ulrich Albrecht. „Corel genießt dabei seit langem einen Vorsprung vor Adobe. Wenn mir für eine weitere Optimierung die Entwickler auf die Finger schauen wollen, ist mir das sehr recht.“

 

Erst nach dem Mittag wechselte man an den Computerarbeitsplatz und ließ nochmal Bildmontagen, Farbkorrekturen, Typografie ganz praktisch am Monitor zeigen. Im Blickpunkt stand auch die noch in der Beta-Phase befindliche Neuauflage des Grafik-Paketes CorelDraw und Photopaint in der Version 13. Da hierbei der professionelle Anwender wieder stärker in den Fokus der Entwicklung rückt, wurde ausgiebig die Relevanz der neuen Funktionen im Hinblick auf europäische bzw. deutsche Arbeitsweisen diskutiert. Das es dabei offenkundig Unterschiede zwischen „Pizzablatt-Design“ und hochwertigem Business-Design gibt, belegten die Arbeiten der Bochumer Agentur. "Wenn alle Funktionen wie geplant in die Version 13 einfließen, werden die Arbeitsschritte in CorelDraw und Photopaint nochmal drastisch beschleunigt", kommentiert Ulrich Albrecht die neue Version.

 

Tony Severenuk (links) und David Bukurak (Mitte) im lebhaften Gespräch mit dem Gastgeber Ulrich Albrecht

 

Die Softwareriesen Corel und Adobe sind weltweit die Hauptanbieter von Grafiksoftware, wobei Corel seit je her auf den Windowsmarkt (ca. 90% Marktanteil) dominiert, da Apple-Computer (ca. 4% Marktanteil) von Corel nur wenig unterstützt werden.

Auch die Industrie setzt stärker auf Corel, zum einen weil die Bedienung intuitiver ist, zum anderen auch wegen des besseren Preis-Leistungsverhältnisses.

„Die Zahl der professionellen Designer, die mit Corel arbeiten, nimmt stetig zu,“ meint Ulrich Albrecht. „Das mag zum Teil an den immer besseren Versionen liegen, zum andern aber auch an den immer häufiger anzutreffenden Agenturen auf Windows-Basis. Gab es Anfang der neunziger Jahre keine Alternative zu Apple, ist zehn Jahre später die Situation eine ganz andere geworden. Auf Apple-Computern gibt es durch den Aufkauf von Macromedia praktisch keine Alternativen zu Adobe-Produkten, unter Windows können Profis zumindest zwischen diesen beiden Anbietern wählen und entscheiden.“

Zurück in Kanada müssen Tony Severenuk und David Bukurak ihre seitenlangen Notizen, Zeichnungen mit Mausbewegungen und Monitorphotos auswerten. Wieviel davon in die neue Version 13 einfließen wird, bleibt abzuwarten. Eine Priese „Albrecht“ wird sich sicher darin finden lassen.


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