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Corel Photopaint: Workshops

15.5.2004 Diese Seite drucken  Diese Seite per E-Mail empfehlen

TechnoDots in Photopaint

Angesagte Spielerei für visuelle Effekte

Technodots scheinen zur Zeit angesagt zu sein, jedenfalls gibt es einige Tutorials darüber. Wie die leckeren Tropfen in Photopaint erstellt werden, zeigt dieser Workshop.

Basis für diese Effekte sind zwei Funktionen: Halbton- und Abschrägungseffekt. Wie üblich lernen Sie in diesem Lorem-Workshop aber auch gleichzeitig eine Menge weiterer Kniffe, die Sie für andere Arbeiten sicherlich auch gut nutzen können. Noch ein Tipp für Anfänger: Wiederholen Sie solche Workshops mehrmals hintereinander, um Routine in den einzelnen Abläufen zu erhalten.

Beginnen wir mit dem Element, dass zu Technodots werden soll. Sie können eigene freie Formen verwenden oder auch Text. Wir beginnen hier mit einer freien Form.

Der ersten Effekt, der Halbton-Effekt, ist auflösungsabhängig, soll heißen, je höher die Auflösung, desto kleiner die Punkte. Da wir aber für diesen Effekt möglichst große Punkte benötigen, wählen wir eine relativ niedrige Auflösung. Auf den Printbereich mit seinen höheren Auflösungen kommen wir später zurück.

  • Drücken Sie Strg&N und legen Sie eine 1000x1000 Pixel Datei mit 72 DPI an. Hintergrundfarbe ist Weiß.
  • Die Vordergrundfarbe muss Schwarz sein, damit der Halbton-Effekt funktioniert.
    TIPP: Klicken Sie auf den kleinen schwarz-weißen Balken unter den Farbanzeigen in der Werkzeugleiste (ab Version 11), um diesen Zustand einzustellen.
  • Damit wir später möglichst flexibel sind, malen wir nicht auf der Hintergrundebene, sondern auf einer neuen, die wir sogleich mit einem Klick auf den dazugehörigen Button im Andockfenster Objekte (sichtbar mit Strg&F7) anlegen
  • Nehmen Sie nun das Pinselwerkzeug (Taste P)
  • Halten die Umschalttaste gedrückt und wählen Sie durch drücken der linken Maustaste und gleichzeitigem Ziehen einen großen Durchmesser für den Pinsel.
  • Malen Sie nun eine freie Form, die möglichst einen Abstand zum Bildrand besitzt
  • (Tipp: Für die letzten drei Schritte hätten Sie auch einen Text schreiben können. Dazu ist eine sehr fette Schrift vorteilhaft.)
  • Für einen gelungenen Technodot-Effekt ist ein Unschärfe notwendig, die wir über Effekte-Unschärfe-Gaußsche Unschärfe erhalten. Geben Sie hier erstmal einen Wert von ca. 70 Pixeln an, später können Sie alles nochmal mit anderen Werten wiederholen.
  • Nun wird aus unserem unscharfen Text über Effekte - Farbänderung - Halbton der Dot-Effekt zugewiesen. Damit die Punkte der einzelnen Farben übereinander liegen, müssen Sie bei einem RGB-Bild für Cyan, Magenta und Gelb jeweils den gleichen Winkel, z.B. 25° angeben. Zudem verwenden Sie den maximalen Punktradius von 10.

Den Dots eine Farbe zuweisen

  • Wählen Sie Bild - Anpassen Farbe ersetzen
  • Falls unter „Alte Farbe“ noch nicht Schwarz steht, klicken Sie auf die Pipette daneben und anschließend auf einen der schwarzen Punkte
  • Unter neue Farbe wählen Sie nun Ihre Wunschfarbe.
    Tipp: Gefält Sie Ihnen nicht, wiederholen Sie die letzten beiden Schritte, wieder Farbe mit der Pipette auswählen.

Unsere Dots wären nun fertig und könnten, da sie ja auf einer transparenten Ebene liegen, per Kopieren und Einfügen in andere Bilder eingefügt werden.

Wir können aber noch weiter an den Dots arbeiten.

Den Dots einen schicken Fluid-Effekt verleihen

Tipp: Für diejenigen, die für den Printbereich ein hochauflösendes Bitmap (300 DPI) benötigen, sei nun gesagt, das sie an dieser Stelle über Bild - Bild neu aufbauen bei den DPIs eine 300 eintragen sollten, bevor sie weitermachen.

Damit wir unsere Dots nicht mit weiteren Effekten zerstören, sollten wir eine Sicherungskopie davon anlegen:

  • Drücken Sie Strg&D, um die Dots auf eine weitere Objekt-Ebene zu kopieren.
  • Im Andockfenster schalten Sie nun die bisherigen Dots, sie liegen nun unter unserer neuen Kopie, über das Anklicken des Auges auf „nicht sichtbar“. So stören Sie uns bei der weiteren Arbeit nicht. Falls Sie die Dots nochmal benötigen, klicken Sie sie einfach an und wiederholen das Spiel mit Str&D.
  • Der Effekt, den wir anwenden heißt Abschrägungseffekt. Dieser benötigt allerdings eine Maske, die genau um unsere Punkte herumläuft.
    Da wir ja geschickter Weise nicht auf der Hintergrundebene arbeiten, ist das Erstellen ganz einfach mit Strg&M erledigt.
    Tipp: Damit die Maskenbegrenzung nicht bei der Arbeit stört, können Sie sie über Strg&H unsichtbar machen (bzw. wieder sichtbar)
  • Wählen Sie nun Effekte - 3D-Effekte - Abschrägungseffekt

Wie Sie sehen, ist dieser Effekt sehr komplex: Neben drei Reglern für die Abschrägung gibt es noch viele weitere unter „Beleuchtung“. Klicken Sie unten auf Vorschau und experiemntieren Sie herum, bis Ihnen etwas gefällt.

Noch ein bisschen Text für die jungen Leut'

In Kurzfassung noch ein Texteffekt für unsere Dots:

  • Schreiben Sie mit einer fetten, plakativen Schrift die drei Worte Tech, No und Dots. Damit diese jeweils ein einzelnes Objekt ergeben, klicken Sie nach jedem Wort mit dem Kursor auf eine andere freie Stelle.
  • Richten Sie die Worte nach belieben aus, markieren Sie sie und kombinieren Sie sie miteinander (Kontext Menü via rechte Maustaste)
  • Verbiegen Sie dieses neue Objekt über Effekte - Verzerren - Maschen verbiegen
  • Erstellen Sie mit Strg&M eine Maske aus dem Objekt
  • Erstellen Sie nun daraus eine Rand-Maske, das ist eine Maske, die wie eine Umrandung um unser Objekt führt. Die Breite in Pixeln geht nach innen und nach außen (im Bild rechts sehen Sie rot eingefärbt den nicht-maskierten Bereich).
  • Experimentieren Sie nun mit Effekte - 3D-Effekte - Der Boss. Dieser Effekt ist sehr ähnlich dem Abschrägungseffekt, sieht aber doch anders aus.
  • Schließlich geben Sie dem Text noch einen Schatten:

Wählen Sie das Schattenwerkzeug mit der Taste S, klicken Sie in die Mitte des Objektes und ziehen die Maus mit gedrückter linker Maustaste nach unten rechts, bis die Schattenkontur sichtbar wird.

Lassen Sie die Maustaste nun los und experimentieren Sie mit den beiden dreieckigen Schiebereglern für Verlauf und Transparenz.

Einen sehr schönen Schatten erhalten Sie, wenn Sie oben in der Leiste Gaußsche Unschärfe als Schatten verwenden.

So, und nun viel Spaß beim weiteren Experimentieren - es gibt noch viel zu entdecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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