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Technik

14.1.2004 Diese Seite drucken  Diese Seite per E-Mail empfehlen

XP goes Apple

Der gemeine Windows-User trägt ja seit Anbeginn der modernen Computerzeit ein schweres Minderwertigkeits-Trauma mit sich herum: Er hat keinen Mac. Und das ist schlecht, wissen wir doch, daß nur der Mac und sein sexy Desktop ein Garant für gute Layouts sind.

Sei er auch noch so langsam und dafür aber viel teurer; ein Apple muß es sein, wenn Agenturen gegründet, Design-Studenten geschult oder Marketing-Abteilungen eingerichtet werden. Doch spätestens während der ersten Schriftinstallation, dem ersten PDF oder der ersten Admin-Rechtezuweisung wird auch der verliebte Macianer feststellen: Es ist nur ein Computer. „Aber er sieht besser aus“, führen alle Schöngeister an und wuchten das Gehäuse auf den Schreibtisch.

Doch auch diese Zeiten gehen vorüber. Irgendwann landet auch das gebürstete Stahl-Gehäuse doch in den Fußraum unter dem Tisch und die spartanische Ein-Tasten-Maus weicht einem optischen Drei-Tasten-Eingabegerät mit zwei Scroll-Rädchen ohne Apfel-Logo.

 

„Unsere GUI ist einfach schöner“, verhallt es noch in den Räumen der 2%-Randgruppe - das zieht. Tja, da starren wir Gates-Kunden nun auf unsere rechteckigen OK-Buttons, und fragen uns: Kann das alles sein? Sollte es so einfach sein? Andere Buttons und schon sind wir wieder wer? Was wäre, wenn der Apple-Kollege an unserem Rechner säße und es nicht merken würde? Oder noch besser: Wir säßen an unserem Rechner und wären plötzlich inspiriert? Ideen von niveauvoller Gestaltung ungeahnter Qualität blitzten in längst vergessenen Gehirnregionen auf, angetrieben von kleinen gläsernen Kügelchen, transparenten Menüs und dreidimensionalen Schatten hinter unseren Programm-Fenstern?

 

Machen Sie die Probe: Kaufen Sie sich einen Apple für Null Euro (siehe Bild: Photopaint unter XP mit Jaguar-Design und Dock). Doch seien Sie gewarnt! Es macht schnell süchtig, hat aber seinen Preis: Performance. Aber was soll's: Wenn's schön macht?

Der Theme-Patcher

Microsoft hat ersteinmal das Verwenden fremder (nicht signierter) Designs bzw. Themes unter XP unterbunden. Um nun doch in den Genuß der zahlreichen, allerdings meist gestalterisch höchst bedenklicher Themes zu gelangen, benötigen Sie den Theme-Patcher, den es auf zahlreichen Hompages zu finden gibt, beispielsweise:

Die Suche nach der richtigen Oberfläche

Zahlreiche Homepages und Foren befassen sich mit dem Umgestalten von Windows. Da können alte Atari-Zeiten wiederbelebt werden, Enterprise-Fans Data spielen und eben auch PCs zu Apple werden Googlen Sie doch mal nach "iceman jaguar theme xp" oder nach "wayblur theme". Einmal die Suchworte der Apple-Bezeichnungen in Google eingegeben, offenbaren sich eine Fülle weitere Programme, wie Schatten, Dock, Schriften und Icons.

Apple hat die meisten Dinge jedoch urheberrechtlich schützen lassen. Aus diesem Grunde hält sich auch Lorem.info bedeckt bei diesen Angaben.

Nachtrag (29.11.2005)

Ob mit oder ohne Einwilligung von Apple bieten in den Zwischenzeit auch etablierte Online-Magazine OSX-Themes an. Als das umfangreichste kann wohl die Freeware FlyakiteOSX gelten. Hier wird zwar tief in das System eingegriffen, dennoch scheint es sehr stabil und schnell zu sein. Auf ZDNet.de wird es ausgiebig besprochen.

 

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