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Corel Photopaint: Workshops

20.2.2001 Diese Seite drucken  Diese Seite per E-Mail empfehlen

Der Screen-Lines-Effekt mit Photopaint

Die Agentur der Deutschen Telekom macht zur Zeit den Screen-Lines-Effekt populär, grinst uns doch die computergenerierte Werbefigur in jeder Zeitschrift smart entgegen. Versehen mit horizontalen Streifen wirkt das Bild wie vom Fernseher abfotografiert, doch viel sauberer.

Grundsätzlich wird für diesen Effekt in PhotoPaint ein Linienmuster halbtransparent über das Originalbild gelegt. Damit jedoch nicht Hunderte von Linien gezeichnet werden müssen, arbeiten wir mit dem Leinwandeffekt (unter Effekt-Künstlerisch). Dieser verlängert und dupliziert ein Bitmap entsprechend, so müssen wir nur eine (!) kurze Linie zeichnen - fertig.
Und noch etwas ist wichtig zum Verständnis: Die Dicke der Linien ist abhängig von der DPI-Zahl des Bildes: Bei einem 300 DPI-Bild muss jede Linie aus viel mehr Pixeln bestehen, als bei einem 72 DPI Bild. Sie werden also verschiedene Leinwände benötigen, je nach Auflösung oder gewünschten Effekt.
Die nächste Anleitung ist für ein 100 DPI-Bild gedacht

  1. Erstellen Sie ein Bild mit 20 x 6 Pixel (Breite x Höhe) in 1Bit-Schwarzweiß (die Breite ist eigendlich egal)
  2. Malen Sie die ersten 3 Pixelreihen schwarz aus, belassen sie die restlichen drei Reihen in Weiß und speichern Sie das Bild als PCX-Format.


    Tip:
    Verwenden Sie das Verzeichnis Custom/Displace im Corel-Ordner, dann findet PhotoPaint ihn komfortabel
  3. Laden Sie ein Bild, auf das der Effekt angewendet werden soll, wie gesagt, ist dieses Beispiel für 100 DPI gedacht.
  4. Verwenden sie den Effekt Künstlerisch-Leinwand
  5. Wählen Sie als Leinwand die PCX-Datei von eben und geben Sie als ersten Test folgende Werte ein:


    Im Kachelversatz wird angegeben, dass unser winziges PCX-Bild immer langgestreckt wird, somit ist es auf alle Bildbreiten anwendbar.

Für andere DPI-Auflösungen ist eventuell unsere Leinwand zu schmal, die Linien eventuell kaum sichtbar oder auch. zu dick. Fertigen Sie also dafür entsprechen weitere Leinwände an, jeweils doppelt so hoch, wie die Linie später sein soll.

Wie so etwas dann in der Produktion aussehen kann, zeigt der Ausschnitt eines Flyers, der einen solchen Effekt aufweist (Hergestellt von der Agentur Albrecht):

 

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